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"Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub" - diese Formel der Beerdigungszeremonie weist darauf hin, dass der Verstorbene dorthin zurückkehrt, von wo er gekommen ist. Das letztendliche Grab wird somit zum Ort der natürlichen Rückverwandlung irdischen Lebens. Die Asche wird den Elementen übergeben. Dies kann in einem religiösen oder weltlichen Ritus geschehen - ausgeführt von Hinterbliebenen, einem Kirchenvertreter oder einem Mitglied der Friedhofsverwaltung.

Beispiel für den Ablauf

Nachdem sich die Gäste der Beisetzung auf dem Vorplatz des Ewigkeitsbrunnens versammelt haben, wird der Brunnen geöffnet und die Zeremonie beginnt.

Ein Teil der Asche wird in den Brunnen eingestreut.
Eine kleine Schaufel Erde wird darüber gegeben.
Das ganze wird dreimal wiederholt bis das Aschebehältnis geleert ist. Damit wird dem dreimaligen Erdwurf aus der christlichen Liturgie entsprochen - "Aus der Erde sind wir genommen, zur Erde sollen wir wieder werden".
Aus einem Kelch wird etwas Wasser nachgegossen.

Abschließend wird der Brunnen wieder verschlossen.

Möglichkeiten

Die Asche kann je nach Bundesland entweder durch direktes Einstreuen aus der Aschekapsel oder durch Beisetzen und Absenken einer ungebrannten Bio-Tonurne vermittels eines speziellen Mechanismus ausgeführt werden.